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Jim Pepper

Peyote
Dabei handelt es sich um den oberirdischen Teil der mexikanischen Kakteenart Lophophora williamsii, der getrocknet und in Scheiben geschnitten wird. Die Pflanze enthält Meskalin und andere Alkaloide. In Mexico von den Ureinwohnern seit Alters her für die Kommunikation mit ihrer Geisterwelt genutzt, brachten Reisende die Pflanze erst um die Jahrhundertwende nach Nordamerika. Die in diesem Gebiet lebenden stark dezimierten und christianisierten Stämme entwickelten den Glauben an den Empfang eines Sakraments durch die Einnahme von Peyote. Dies brachte wieder ein wenig ihrer Selbstachtung zurück (nach dem Verlust der alten Heimat und damit ihrer Spiritualität). Um an solchen Zeremonien teilnehmen zu können, mußte man einigen Anforderungen entsprechen, Abstinenz von Alkohol war eine davon. Den grassierenden Alkoholismus in den Stämmen zu bekämpfen war immer ein Hauptanliegen der Native American Church. Die halluzinogene Wirkung des Peyotl war immer nur Mittel zum Zweck. Indigene Mitglieder dieser Kirche durften und dürfen dieses Zeremoniell, in dessen Mittelpunkt der Konsum von Drogen steht, in den USA deswegen völlig legal ausführen.
Siehe auch: www.csp.org/communities/docs/fikes-nac_history.html

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